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Tag: Nepal Ordering

Abschied von Nepals Bergen

Mit dem Flugzeug ab Lukla kann ich nochmals Teile der Startroute bis Namche Bazaar betrachten, diesmal aus der bequemen Vogelperspektive, ein schoenes Gefuehl im Bauch und mit freudiger Erwartung einer heissen Dusche. Die Hauptstadt in wieder unter einer Dunstglocke verborgen, die Vorfreude wird etwas gedaempft beim Gedanken an die vielen Menschen, Gedraenge und Verkehrchaos, aber dies ist halt so und wird akzeptiert.

Von Gokyo nach Chukumg

Noch am Morgen des 17. Tags bin ich nicht ganz entschlossen, ob ich noch eine Nacht zum Cho Oyu Basecamp mit den vielen kleinen Seen zurueckkehren sollte - Paul , ein Australier, hat mich gefragt, ob wir nicht dort zelten wollten. Er sei dann schon einen Tag oben und ich sollte es mir ueberlegen,ob ich nachkomme. Das Wette nimmt mir leider die Entscheidung ab, die Wolken ziehen superfrueh herein und so entscheide ich mich, wieder runterzugehen.

Die 5 tuerkisen Seen von Gokyo

Der neunte Tag ist von wenig Aktivitaeten gepraegt. Das Ziel steht jetzt fest - Gokyo mit seinen 5 Seen, also das linke der beiden grossen Taeler hinauf. Ich moechte es langsam angehen lassen, weil ich die Hoehe immer noch nicht so ganz verkrafte und mein Koerper mich daran erinnert, nicht zu schnell aufzusteigen. So laufe ich nur 2 h bis zum naechsthoeheren Ort - Kumjung, immerhin 400 m hoeher auf 3800 m gelegen. Schon wieder fuehle ich leichtes Kopfweh aufkommen und beschliesse, die weiter folgenden Aufstiege noch langsamer angehen zu lassen.

Der Anlauf zum legendaeren Everest Trek

Die Faszination, die der hoechste Berg der Welt auf Wanderer und Bergsteiger aus aller Welt ausuebt, hat auch mich erfasst. Einmal den Everest - oder Tschomulungma, wie ihn die Einheimischen nennen - sehen, dort gewesen zu sein, dort, wo schon viele Bergsteigerlegenden ihren Fuss hinsetzten und einige auch nicht wieder zurueckkehrten. Den Film " Into thin air" , basierend auf dem gleichnamigen Buch von Jon Krakauer, habe ich inzwischen schon mehrfach gesehen.

Die Entdeckung der Tempel

Kathmandu - hier wieder angekommen, fuehle ich mich wie in einen riesigen Mixer versetzt, so viele Menschen, Laerm und Dreck. Am liebsten waere ich sofort wieder umgekehrt und wieder in den Bergen verschwunden. In diesem Moment reift auch der Plan, nochmals Wandern zu gehen, diesmal in der Everest Region, aber das alles zu seiner Zeit. Laut Auskuenften anderer Wanderer und diverser Trekkingagentouren, scheint es kaum moeglich, preiswert in andere, entferntere Regionen des Landes vorzudringen – Transport- und Verpflegungsschwierigkeiten machen solch einen Ausflug zu einem teuren Unternehmen und so nehme ich schweren Herzens von dieser Idee Abschied und freunde mich mit der Gegend um den Everest an, doch dazu spaeter.

Rueckkehr in die Zivilisation

Es ist zuerst ein Schock fuer mich, durch die Auslaeufer dieser wachsenden Stadt zu fahren, ebenso wie in Lakeside anzukommen, dem Touristenviertel der Stadt. Es hat gerade geregnet und die ungeteerte Hauptstrasse - natuerlich voller tiefer Schlagloecher - steht unter Wasser, Kuehe stehen ueberall mitten auf den Strassen – und dies stoert auch keinen. Die Autos und Rikschas umfahren diese behutsam – ein Hupen ist nie zu hoeren – jedenfalls keins, welches einer Kuh gilt. Den Charme, den dieses Viertel einmal ausgetrahlt haben mag, ist leider nur noch beim 2. genauen Hinsehen erkennbar. Vielleicht bin ich auch einfach zu lange in den Bergen gewesen und diese Menge an Leuten, Gefaehrte und Geraeusche nicht mehr gewoehnt.

Der Wegs ist das Ziel Basecamp Annapurna Sued

Was mich nach 3 Wochen Wanderung bewegt, nochmals 8-10 Tage dranzuhaengen, kann ich genau sagen - die ueberwaeltigenden Berge, dich mich in ihren Bann geschlagen haben. Und so wandere ich am gleichen Tag ( 21. ) nach Besuch des beruehmten Poon Hill weiter nach Tadapani - Richtung Osten. Auf der Karte sieht es meist so einfach aus und ich vergesse anfangs, das ueberall, wo ein Fluss passiert werden muss, es steil nach unten geht und nach der obligatorischen Bruecke ebenso steil wieder nach oben.

Aufbruch zum Thorung Lha Pass

Mit Karen und Jules, dem Paar aus Neuseeland, bleibe ich auch dann zusammen bis nach Ghorepani, auf der anderen Seite der Annapurnas. Ich muss sagen, dass ich die Zeit der gemeinsamen Wanderung sehr genossen habe und hoffe, die beiden spaeter irgendwo wiederzutreffen. Aber nun mal der Reihe nach. Wir sind muede und lassen erstmal einen Ruhetag folgen, an dem wir wirklich gar nichts machen - der ist auch dringend noetig.

Die Erkundung Manangs und der Weg zum Tilicho Lake

Manang, der Hauptort des gleichnamigen Distrikts, ist ungleich groesser als die anderen Orte der Gegend und somit auch der Service fuer die sogenannten Trekker besser. Das Angebot an Unterkuenften etc. hat sich in den letzten 8-10 Jahren rasant entwickelt. Ich sehe ein Foto in einer Lodge und bin doch bestuerzt ueber das Ausufern der Bebauung. Das Foto zeigt die zuerst erbaute Unterkunft hier, ansonsten waren nur wenig andere gebaeude zu sehen.

Eine lange Reise zum Annapurna beginnt ...

Dies soll meine persoenliches Tagebuch sein mit all seinen Hoehen und Tiefen, wortwoertlich - welches meine ganz eigenen Eindruecke und Erlebnisse widerspiegelt, obwohl ich meinen Drang zu extakten Hoehenangaben, -differenzen sicher nicht unterdruecken werde koennen.

21.09.2000 - 24.09.2000 - Kathmandu

Ich lasse mich, angekommen in Thamel, erstmal von einem der Jungs hier in eine billige Unterkunft abschleppen, da gibt es kaum eine Chance fuer den Frischangekommenen, den jungen Kerls zu entwischen. Eigentlich bin ich dann auch ganz zufrieden damit, es befindet sich direkt im Zentrum und dafuer ziemlich leise und ruhig. Der naechste Tag beginnt mit einem guten Fruehstueck in einer der Baeckereien um die Ecke und dort entschliesse ich mich, mit Werner und Astrid zusammen die Umrundung des Annapurna Massivs zu starten. Mit dieser Entscheidung im Ruecken laesst es sich natuerlich viel einfacher planen, was ich hier noch so in den naechsten Tagen anstellen koennte, bevor es dann so richtig losgeht.

Das Abenteuer Reise beginnt ...

Es ist wieder einmal ein komisches Gefuehl, den heimischen Gefilden den Ruecken zuzukehren und fuer eine vorher nicht festgelegte Zeit die Welt zu bereisen. Aber es ist ja kein Abschied ohne Wiederkehr und somit auch nicht so schlimm. Die Erkundung von Nepals hoechsten Bergen wartet, welche dies genau sein werden steht nicht genau fest - aber die Annapurnas und den Everest moechte ich doch zumindestens von Nahem sehen.

Weltreise 2000-2002

20 Monate auf Reisen in Nepal, Thailand, Australien, Neuseeland

Start der Reise: 23. September 2000

Was sind die Gruende fuer diese Reise ? Warum gibst du all das auf in Deutschland - deinen festen Job, dein Leben hier ? All diese fremden Laender - Nepal, Thailand, Laos, Neuseeland und Australien - Solche und aehnliche Fragen - oder auch - Wann geht es denn wieder auf die Reise ? Habe ich haeufig gehoert und beantwortet. Und darauf gab und gibt es bis heute nur eine Antwort: Die Neugier, die Lust am Unterwegssein, das durchaus schwierige Umgehen und Eintauchen in andere Kulturen. Ueber den gar so hohen Tellerrand hinwegsehen, was dort draussen alles so sei. Ich kann es bestaetigen - es macht auf keinen Fall duemmer und hilft ganz nebenbei bei Selbstfindung und der Definition eigener Lebensziele. Wer Lust auf mehr hat, der lese doch bitte hier weiter ... Der Link zur Der Link zum