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30
May
2009
Malaysia - Penang PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Andre Diez   
Donnerstag, den 25. Januar 2001 um 03:00 Uhr

Penang - MultiKulti Stadt

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Den eigentlichen Plan, die Grenze im Sueden zu ueberqueren und gleich wieder zurueckzukehren, aendere ich beschliesse, einige Tage in Georgetown auf der Insel Penang zu verbringen, bevor ich nach Norden Richtung Laos weiterreisen moechte. Das Faszinierende an dieser Stadt ist wirklich der Mix zwischen vielen verschiedenen Kulturen und Menschen und dem morbiden Charme heruntergekommener Kolonialbauten. Die billigsten Unterkuenfte befinden sich in Chinatown, in dieser Gegend gibt es auch das beste Essen- natuerlich die unvermeidliche Nudelsuppe, neben malayischer Kueche und einigen indischen Restaurants ( welche uebrigens das beste Tandoori Chicken zubereitet haben, was ich je gegessen habe ! )

Erkundung der Altstadt und Kulturen

Die meiste Zeit verbringe ich mit dem Erkunden der Altstadt mit ihren verfallenen Kononialhaeusern in verschiedenen Gruen - Gelb und Cremetoenen. Ich bin haeufig ungewollt Zeuge ganz normalen Familienlebens, die Wohungen der Chinesen im Erdgeschoss sind offen und ich schaue direkt ins Wohnzimmer, wo sich der ganze Trubel abspielt - der unvermeidliche Fernseher laeuft, Kinder rennen zwischen Eltern und Grosseltern herum, im Wok brutzelt etwas Leckeres ... Nebenan ist noch das familieneigene Geschaeft, meistens ein Schneider, Altwarenhaendler, Werkstatt fuer Alles, Kraemerladen usw. ...

Oft sitze ich auch mit anderen Reisenden im offenen Vorraum unserer ebenfalls von Chinesen gefuehrten Pension und tausche Reiseerfahrungen, Anekdoten und andere lustige Geschichten aus. Die schwuele Hitze verleitet nicht gerade zu ueberschaeumenden Aktivitaeten tagsueber, erst abends wird es ertraeglich nach dem alltaeglichen abkuehlenden Regenguß. Erst jetzt reift der Entschluß, nachdem mir andere Reisende dieses Land naeher bringen und interessante Details erzaehlen, noch nicht Richtung Neuseeland aufzubrechen, sondern Laos - dem Land des Mekong einen einmonatigen Abstecher abzustatten.

Der Aufbruch Richtung wird durch sinnflutartige Regenfaelle in Suedthailand verzoegert, und mein Entschluß, mir den bequemen Nachtzug nach Bangkok zu goennen, faellt buchstaeblich ins Wasser – die Bahnstrecke sei ueberflutet und deswegen kein Bahnverkehr in der naechsten Woche moeglich – so die lapidare Auskunft der Eisenbahngesellschaft. So hilft nichts anderes, als in den saueren Apfel zu beißen, und die anderthalbtaegige Rueckfahrt nach Bangkok per Bus anzutreten.


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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Mai 2009 um 22:47 Uhr