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26
May
2009
Zurueck in Pokhara PDF Drucken E-Mail
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SchwachPerfekt 
Geschrieben von: Andre Diez   
Montag, den 23. Oktober 2000 um 03:00 Uhr

Rueckkehr in die Zivilisation

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Es ist zuerst ein Schock fuer mich, durch die Auslaeufer dieser wachsenden Stadt zu fahren, ebenso wie in Lakeside anzukommen, dem Touristenviertel der Stadt. Es hat gerade geregnet und die ungeteerte Hauptstrasse - natuerlich voller tiefer Schlagloecher - steht unter Wasser, Kuehe stehen ueberall mitten auf den Strassen – und dies stoert auch keinen. Die Autos und Rikschas umfahren diese behutsam – ein Hupen ist nie zu hoeren – jedenfalls keins, welches einer Kuh gilt. Den Charme, den dieses Viertel einmal ausgetrahlt haben mag, ist leider nur noch beim 2. genauen Hinsehen erkennbar. Vielleicht bin ich auch einfach zu lange in den Bergen gewesen und diese Menge an Leuten, Gefaehrte und Geraeusche nicht mehr gewoehnt.

Pokhara

Im Gegensatz zu Kathmandu geht es hier jedoch sehr viel ruhiger und entspannter zu. Fuer diese Erkenntnis brauche ich jedoch 2 Tage und die Entspannung kommt dann langsam dazu. Diese ganzen Erlebnisse in den Bergen brauchen einfach ihre Zeit, um sich zu setzen, sie zu verstehen. Das Wetter spielt leider nicht so mit und so lassen sich die Berge der Annapurnas nur sehr sporadisch blicken. Trotzdem ist die Fahrt mit dem Ruderboot auf dem See sehr angenehm entspannend und meinen morgendlichen Fruehstuecksplatz am Rande der Stadt, direkt oberhalb des Sees mochte ich auch nicht missen.

Ebenso ist Pokhara die Stadt des Chillouts nach dem Bergen, zu merken an jeder Menge Bars, Restaurants und Unterkuenften. Wohl alle Wanderer legen hier ein paar freie Tage ein, um einfach nur das warme Wetter zu geniessen, herumzulaufen, Souvenirs zu kaufen etc. So laesst sich auch sehr einfach ein guter Platz zum Happy Hour Cocktail Geniessen finden, im Gegensatz des Weges zur Unterkunft, wenn man die Wirkung von 6 anstatt von 3 Cocktails unterschaetzt hat. Aber so gross ist Lakeside dann auch nicht und nach ein paar Runden findet jeder wieder heim – sogar ich. Glueck im Unglueck habe ich zum Schluss, bevor ich Pokhara an einem fruehen Morgen wieder gen Kathmandu verlasse doch noch: Die Berge lassen sich in ihrer vollen Pracht in der fruehen Morgensonne blicken, wofuer diese Stadt so bekannt ist.


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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 02:21 Uhr