Das Abenteuer Reise beginnt ...

Es ist wieder einmal ein komisches Gefuehl, den heimischen Gefilden den Ruecken zuzukehren und fuer eine vorher nicht festgelegte Zeit die Welt zu bereisen. Aber es ist ja kein Abschied ohne Wiederkehr und somit auch nicht so schlimm. Die Erkundung von Nepals hoechsten Bergen wartet, welche dies genau sein werden steht nicht genau fest - aber die Annapurnas und den Everest moechte ich doch zumindestens von Nahem sehen.

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Abgefahren
Mit dem ICE nach Muenchen gerauscht, zum Flughafen gefahren, eingecheckt bei Qatar Airways und wenig Spaeter ging's schon los zum naechsten grossen Abenteuer. Unterwegs stoppen wir noch in Doha, der Hauptstadt des winzigen aber superreichen Oelstaats. Dort ist die Hitze schon frueh am Morgen unertraeglich, zum Glueck haben sie die einzige Wartehalle klimatisiert und die Wartezeit haelt sich in Grenzen. Im Weiterflug nach Kathmandu sind jede Menge nepalesischer Gastarbeiter, die den Anblick huebscher Qatar Airways Stewardessen nicht ganz verkraften koennen und mit dem buebischen Grinsen kleiner Schuljungen ganze Filme mit ihren neu gekauften Kleinbildkameras verschiessen, was die Stewardessen nicht von ihrem ewigen Laecheln abbringen kann. Leider kann ich , trotz extremem Halsreckens keinen Blick auf den Himalaya erhaschen, der sich stolz in Wolken huellt und sich auf keinen Fall Blicken neugieriger Touristen preisgeben moechte. Nach der etwas holprigen Landung, geht alles seinen normalen Gang nach nepalesischer Zeitrechung - mit dem Gepaeck ist alles in Ordnung, die Formalitaeten sind in angemessener Zeit erledigt, aber nach unseren westlichen Geschmack eine harte Geduldsprobe - kann aber nicht sein muss. Tja, immer laecheln und denken - jaja das kenne ich irgendwoher ...
Und angekommen
Als ich dann den Flughafen verlassen will, stockt mir dann doch erstmal der Atem. Da warten schon mindestens 100 Leute, aufgeregt winkend und auf einen zulaufend, was eigentlich ja nur bedeutet, dass es jede Menge freier Hostalzimmer gibt, die es an den Mann oder armen Rucksacktouristen zu bringen gilt. So schnappe ich mir Werner und Astrid, ein deutsches Paerchen, die fuer einige Wochen nach Nepal kommen, um rund um den Annapurna zu wandern. Werner ist schon einmal hiergewesen und so steuert er, uns im Schlepptau, zielstrebig auf ein Taxi zu, alle laestigen Rufe und kleinen Jungs ignorierend und handelt den Preis fuer eine Fahrt nach Thamel herunter. So sitzen wir im Handumdrehen in einem schlechtgefederten Taxi und rumpeln kleine Schleichwege Richtung Thamel hinunter - des Stadtviertels, wo die meisten Touristen absteigen. Nach einem missglueckten Versuch, uns in ein Hostal seiner Wahl zu lotsen ( was wohl sein eigenes war ), setzt uns der Fahrer schliesslich korrekt mitten in Thamel ab.
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