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Home | Reise Nepal | Kathmandu | Kathmandu - Was zu tun in Nepals Hauptstadt ?
26
May
2009
Kathmandu - Was zu tun in Nepals Hauptstadt ? PDF Drucken E-Mail
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SchwachPerfekt 
Kathmandu
Geschrieben von: Andre Diez   
Samstag, den 23. September 2000 um 03:00 Uhr

21.09.2000 - 24.09.2000 - Kathmandu

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Ich lasse mich, angekommen in Thamel, erstmal von einem der Jungs hier in eine billige Unterkunft abschleppen, da gibt es kaum eine Chance fuer den Frischangekommenen, den jungen Kerls zu entwischen. Eigentlich bin ich dann auch ganz zufrieden damit, es befindet sich direkt im Zentrum und dafuer ziemlich leise und ruhig.

Der naechste Tag beginnt mit einem guten Fruehstueck in einer der Baeckereien um die Ecke und dort entschliesse ich mich, mit Werner und Astrid zusammen die Umrundung des Annapurna Massivs zu starten. Mit dieser Entscheidung im Ruecken laesst es sich natuerlich viel einfacher planen, was ich hier noch so in den naechsten Tagen anstellen koennte, bevor es dann so richtig losgeht.

Die ersten Tage in Kathmandu

Tempel
Die ersten Tage in Kathmandu

Waechter
Die ersten Tage in Kathmandu

kleiner Tempel
Die ersten Tage in Kathmandu

Swayambunath
Die ersten Tage in Kathmandu

Von Oben

Thamel und das Chaos

Thamel scheint auf den ersten Blick gar nicht so schlecht, wie ich es mir vorher ausgemalt habe. Natuerlich nervt es mich nach einer Zeit, alle paar Sekunden von der Seite angequatscht zu werden, ob man denn nicht Tigerbalsam, Schach- oder Backgammonspiele oder Haschisch kaufen wolle. Fuer letzteres versuchen sich die Jungs ein aelteres und cooleres Auftreten zu geben und zischeln dann beim Vorbeischlendern mit beiden Haenden in den Taschen - Hasch Hasch ... Do you smoke ?

Daran gewoehne ich mich schnell und lerne, diese Jungens zu ignorieren. In Kathmandu gibt es jede Menge zu sehen, obwohl die Stadt in den letzten Jahren regelrecht explodiert ist . Der Verkehr hat stark zugenommen und es ist sehr stoerend, jeden Moment hupenden Taxis und Tuk Tuks ( alte Dreiraeder mit Naehmaschinenmotor und fuerchterlichem Gestank ) ausweichen zu muessen. Die Strassen sind voller Menschen und draengen sich aneinander und dem hupenden Verkehr vorbei. Aber wie schon gesagt, man gewoehnt sich an alles und ab einem gewissen Moment kann auch ich nur noch darueber laecheln.

Einer der Hoehepunkte Kathmandus ist das alte Zentrum, der Durbar Square. Dieser besteht aus mehreren mehrstoeckigen Pagoden, vielen Tempeln und sehr alten Haeusern mit verzierten Giebeln und Fenstern aus einer laengst vergangenen Zeit, wo es keinen motorisierten Verkehr gab. Das Alles ist vermischt mit einem bunten Treiben von Touristen aus aller Herren Laender mit ihren Kameras, Muettern mit ihren Kindern, Sadhus ( heiligen Maennern ), fliegenden Haendlern, Souvenirverkaeufern, Unmengen von Tauben und einigen heiligen Kuehen. Dieses Treiben laesst sich nur schwer mit wenigen Worten beschreiben.

Durbarsquare und Swayambunath

An den Durbarsquare grenzt noch das ehemalige Touristenzentrum an, der Freakstreet, wo in den Siebzigern die Hippies in Scharen hinstroemten, um dem damals noch legalen Genuss von Canabis zu froenen. Um eines der aeltesten Hippiecafes, dem "Snowman" komme auch ich nicht herum, wie soll ich es beschreiben - eben so eine schummrige Studentenkneipe mit einer riesigen Tapesammlung seit den alten Tagen, superguten Lassies - eine Art Yoghurtgetraenk - und leckerem Kuchen.

Die ersten Tage sind ziemlich vollgepackt mit Sehenswuerdigkeiten und so kommt auch der Pflichtbesuch einer der bekanntesten Gompas ( heilige Tempel ) in Swayambunath zustande. Diese Anlage liegt inzwischen mitten in Kathmandu auf einer kleinen Anhoehe und ist von Thamel oder dem Zentrum leicht zu Fuss in 20 min oder einfach per Tuk Tuk, Rikscha oder sonstigem Verkehrsmittel zu erreichen. Rund um den eigentlichen Tempel besichtige ich noch jede Menge kleinerer Tempel, Gebetsmuehlen - einige schon wieder restauriert, andere wiederum in erbaermlichen Zustand.

Und natuerlich sehe ich viele jederzeit Gebete vor sich hinmurmelnde Moenche oder einfache Leute, in Uhrzeigerrichtung an den Gebetsmuehlen vorbeilaufen und diese drehen. Der Tempel und das Kloster oben auf den Huegel sind natuerlich zu besichtigen und ist inzwischen zu einer Mischung aus Ramschladen und traditionellem Kloster oder Andachtsstaette mutiert. Aber allein der Blick von oben und die faszinierende Architektur machen das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tja und was nun ? Pack wir es an - der Berg ruft - auf zum Annapurna !!!


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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 01:52 Uhr