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May
2009
Everest Trek - Von Gokyo nach Chukumg und zurueck PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Andre Diez   
Montag, den 20. November 2000 um 03:00 Uhr
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Everest Trek - Von Gokyo nach Chukumg und zurueck
Everest Marathon und Rueckkehr
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Von Gokyo nach Chukumg

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Noch am Morgen des 17. Tags bin ich nicht ganz entschlossen, ob ich noch eine Nacht zum Cho Oyu Basecamp mit den vielen kleinen Seen zurueckkehren sollte - Paul , ein Australier, hat mich gefragt, ob wir nicht dort zelten wollten. Er sei dann schon einen Tag oben und ich sollte es mir ueberlegen,ob ich nachkomme. Das Wette nimmt mir leider die Entscheidung ab, die Wolken ziehen superfrueh herein und so entscheide ich mich, wieder runterzugehen.

Tag 17 bis 19

Die Entscheidung - nicht den bekannten Aussichtspunkt - Kala Pattar - auf der anderen Seite der Bergkette zu besuchen, faellt mir nicht schwer. Dort sind viel mehr Touristen und das Einzige, was man besser sieht, ist der Everest. Somit muss ich nicht ueber den 5500 m hohen Cho La Pass wandern, was normalerweise eine Abkuerzung der Strecke nach Kala Pattar von 3-4 Tagen bedeutet.

So laufe ich unten herum, wieder Richtung Namche, aber auf der anderen Talseite. Nachtlager beziehen wir - ich bleibe mit Tom und Shona bis Kathmandu zusammen - in Phortse Tenga, wo sich die beiden Taeler ( Gokyo und Kala Pattar ) treffen. eine gewisse Muedigkeit schleicht sich so langsam in meine Beine und den Kopf. Ich bin noch so voller Bilder und Eindruecke der Tage zuvor und frage mich ernsthaft, was dieses noch ueberbieten koenne.

Dingboche ist Station des 18. Tages, unterwegs kommen wir dem Ama Dablam und Lhotse immer naeher. Nach Chukumg am naechsten Tag sind es nur noch 2 h Fussmarsch, dort ist erstmal Relaxing angesagt. Dieses Dorf liegt auf ueber 4800 m am Fusse des Lhotse ( 8501 m ) , dessen Wand sich direkt vor einem in den Himmel schraubt - Wahnsinn ! Der Sonnenuntergang ist ein Schmankerl fuer sich - ich freue mich schon darauf, irgendwann meine Fotos bewundern zu koennen !

19. Tag - Tom und ich haben uns noch etwas Spezielles vorgenommen - den Gipfel des Chukumg Tse ( 5835 m ) zu besteigen. Dieser hat auf der Aufstiegsroute keinen Schnee - also keine war keine spezielle Ausruestung notwendig. Waehrend des Aufstiegs wird die Sicht immer spektakulaerer - 360 Grad Berge rundherum. Aber mich verlassen bei 5500 m die Kraefte und die Motivation - was ich selber gar nicht so schlimm empfinde - das Beste habe ich schon Tage zuvor gesehen - und kehre bald darauf nach Chukumg zurueck. Ich sehe Tom noch den Gipfel erreichen, ich goenne es ihm. Zurueck sind wir beide voellig am Ende unserer Kraefte und fielen nach einem Dal Bhat wie Tote in unsere Betten, oder besser gesagt Schlafsaecke.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 02:30 Uhr