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26
May
2009
Annapurna Trek - Manang - Thorung La Pass - Ghorepani PDF Drucken E-Mail
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SchwachPerfekt 
Geschrieben von: Andre Diez   
Sonntag, den 08. Oktober 2000 um 03:00 Uhr
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Annapurna Trek - Manang - Thorung La Pass - Ghorepani
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Aufbruch zum Thorung Lha Pass

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Mit Karen und Jules, dem Paar aus Neuseeland, bleibe ich auch dann zusammen bis nach Ghorepani, auf der anderen Seite der Annapurnas. Ich muss sagen, dass ich die Zeit der gemeinsamen Wanderung sehr genossen habe und hoffe, die beiden spaeter irgendwo wiederzutreffen. Aber nun mal der Reihe nach. Wir sind muede und lassen erstmal einen Ruhetag folgen, an dem wir wirklich gar nichts machen - der ist auch dringend noetig.

Der Weg zum Thorung Lha

Am 12. Tag geht es gemuetlich weiter. Nach dem Hoehepunkt des Tilicho Sees sind wir voller Impressionen und nehmen die folgenden 2 Tage der Wanderung gar nicht so richtig auf, die Wegstrecken pro Tag bleiben auch eher gering, weil es um die Hoehenanpassung geht. Es geht immer hoeher in die Berge hinauf, eine Nacht bleiben wir in Lattar, auf ueber 4200 m Hoehe, die naechste im Thorung Phedi Highcamp auf ueber 4800 m. Sorgen um die Hoehenkrankheit machen wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, weil wir schon vorher am Tilicho Lake ebenso hoch waren und wir jetzt nicht mehr mit Schwierigkeiten diesbeueglich rechnen.

Impressionen des Morgens: Jeder Morgen gleicht sich dem naechsten an, der Wecker klingelt gegen 6 Uhr, noch eine Viertelstunde die Waerme des Schalfsacks geniessen, bevor es dann schnell in alle Sachen zu schluepfen gilt, um das Fruehstueck zu ordern. Meist esse ich hier oben Champa Porridge und trinke heissen Tee. Champa ist eine Hirseart, welchee sehr weit verbreitet ist - jedenfalls ist es Hauptnahrung der Tibeter , sehr nahrhaft und fuellt richtig ab.

Der 14. Tag ist nun der Tag ueber den hohen Pass. Der Aufbruch zum Thorung La Pass dem hoechsten Punkt der Annapurna Umrundung ( 5416 m ) beginnt sehr frueh am Morgen. Ein wunderbarer Sonnenaufgang mit roten Wolken vor den Bergen und goldenen Sonnenstrahlen, die das Ganze in ein mysthisches Licht tauchen. Der Pass selber, den ich nach 2 h erreiche, erscheint gar nicht so spektakulaer, es ist eben der hoechste Punkt mit einem grossen Haufen von Gebetstafeln und -Fahnen sowie einem Teehaus. Jeder muss dort sein Beweisfoto oder -video machen. Ein Schluck nepalesischer Rum ist natuerlich auch fuer mich drin, bevor es dann an den Abstieg geht, 1600 m runter, in das 3800 m hoch gelegene Muktinath. Nur Pech fuer mich, weil mir gerade letzte Nacht mein « guter » Wanderstock entwendet wurde, wofuer mich am Morgen ein Bambusstock als Ersatz angeboten wurde, welchen ich auch nach grossem Gezeter letztendlich annehme, um meine Knie auf dem Abstieg schonen zu koennen.

Dort angekommen, gibt es fuer alle Wanderer das verdiente Siegerbier; oder halt auch zwei. Richtig gut gefallen hat mir Muktinath nicht, es gibt einfach zu viele Unterkuenfte und es sind immer welche in Konstruktion fuer immer mehr Wanderer. Im Gegensatz dazu, am naechsten und 15. Tag, welchen wir in Kagbeni verbringen, nur 2 h bergab und 1000 m tiefer, gefaellt es uns schon viel besser. Hier ist der Ausgangsort fuer die Wanderung in das obere Mustangtal, eine zum jetzigen Zeitpunkt noch teure Angelegenheit, weil es nur fuer organisierte Gruppen erlaubt ist und somit fuer den Individualwanderer ohne Fuehrer ein Tabu. Somit koennen wir auch nur einen kurzen und sehnsuechtigen Blick in das verbotene Land werfen. Das Tal ist wuestenaehnlich, dafuer hat liegt es an einem Fluss, mit dessen Hilfe werden die kleinen Felder der Dorfbewohner bewaessert und verwandeln das Umfeld in gruene Oasen.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 02:14 Uhr